Kerzenheizung

  • Dieses Thema hat 6 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Monat, 1 Woche von Irisfreundin.
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  • #1506
    Irisfreundin
    Teilnehmer

    Nachdem ich schon mehrere Jahre eine „Kerzenheizung“ für mein Pseudo-Gewächshaus besitze:

     

     

     

    habe ich mir dieses Jahr noch eine kleinere für den Vorraum der Haustür geleistet:

     

     

    Sie sind gesünder für die Pflanzen als elektrisch betriebene Heizöfchen: Es gibt eine kontinuierliche Konvektion, die die Temperatur nicht unter 5°C sinken lässt. Bei einem Heizöfchen sinkt die Temperatur bis  zur eingestellten minimum-Marke, dann wird aufgeheizt, dann sinkt sie wieder. Das Auf-und-Ab ist nicht so gesund für die Pflanzen  –  meine ich.

     

    Gruß

    Irisfreundin

    Richtig scheitern: Aufstehen, Krone richten, weitermachen

    #1507
    Trachy
    Teilnehmer

    Bei meinen sämtlichen elekt. Heizungen habe ich meist eine Schaltdifferenz von 1,5 Grad eingestellt. Ich kann mir nicht vorstellen , dass das irgendwie schädlich sein kann. Bei diesen Kerzenheizungen habe ich immer Angst, dass sich was entzünden kann, besonders in so improvisierten Schutzbauten. Ich habe mir zwar auch schon diese Kerzen besorgt, aber angewendet habe ich sie aus vorstehenden Bedenken nie.

    #1510
    Irisfreundin
    Teilnehmer

    Bei improvisierten Schutzbauten würde ich sie auch nicht einsetzen.

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    #1511
    Amur
    Teilnehmer

    Das ist doch nichts  als feuergefährliches Spielzeug.

    Wie viel Watt bringt so eine Kerze? Das kann man vergessen.

    Um eine spürbare Erwärmung zu erreichen brauchts zumindest für Räume wie Gewächshäuser oder Treppenhäuser schon einiges an Leistung.

    M. e. sind thermostatisch geregelte elektrische Heizungen mit ständig(!) laufendem Lüfter der Idealfall.

    Gasheizungen mit laufender leichter Umluft sind ebenfalls relativ gut, verursachen aber deutlich feuchtere Winterquartiere, da das Gas bei der Verbrennung Wasser u. a. als Abgas erzeugt.

    Je schlechter der Raum isoliert ist, desto mehr ist eine Umwälzung nötig, da es sonst einen sehr kalten Boden aber eine recht hohe Temperatur im oberen Bereich gibt.

    #1512
    Irisfreundin
    Teilnehmer

    Das ist doch nichts als feuergefährliches Spielzeug.

    Wie viel Watt bringt so eine Kerze? Das kann man vergessen.

    Auf der Verpackung (des Öfchens) steht: Bis zu 40 Watt. Umwälzung brauchst du nicht, wenn es entsteht ja eine natürliche Konvektion.

    Ich heize so seit einigen Jahren. Bis jetzt ist noch nie etwas erfroren.

    Je schlechter der Raum isoliert ist, desto mehr ist eine Umwälzung nötig, da es sonst einen sehr kalten Boden aber eine recht hohe Temperatur im oberen Bereich gibt.

    Die Kerzenwärme induziert eine natürliche Konvektion. Und die ist automatisch umso höher, je schlechter der Raum isoliert ist.

    Gruß
    Irisfreundin

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    #1513
    Amur
    Teilnehmer

    Eine elektrische oder auch Gasheizung indiziert dieselbe Konvektion wie das Kerzenspielzeug. Deutlich stärker sogar.

    Die Folge der reinen Konvektion sind dann 20° und mehr oben im Quartier, während unten an den Wurzeln fast Frost herrscht.

    Das kann natürlich mit der Kerze nicht passieren. Dazu feht die Wärmeleistung.

    Nur mal so als simples Rechenbeispiel:

    Winterquartier 2m lang, 2m breit und 2 m hoch. Den Boden lassen wir mal außen vor und nehmen alles schön winddicht an und es gibt natürlich keine gut leitenden Aluprofile oder gar undichte Türen. 4 Seiten + Dach je 4 m² macht 20 m². Die gut isolierenden 16mm Doppelstegplatten haben 2 Watt pro 1 m² und 1° Wärmedurchgang. Macht also 40w pro 1° aus. Die Kerze schafft also 1° Temperaturerhöhung bei dem Idealfall. In der der Realität wird der Unterschied zur Umgebung kaum messbar sein. Du hast einfach Glück in einer milden Ecke zu wohnen und der warme Boden reicht in den kurzen Kaltphasen aus, den Raum frosfrei zu halten.

     

     

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 1 Woche von Amur.
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    #1516
    Irisfreundin
    Teilnehmer

    Deine Annahmen stimmen nicht.

     

    Es handelt sich um einen mit Doppelstegplatten verkleideten Eingang zum Souterrain. Eine Wand ist identisch mit der Hauswand, einem bewohnten (und beheizten) Souterrain-Zimmer. Die Tür wird im Winter nicht gebraucht, da ja ein Zugang vom Haus vorhanden, also ist die Türseite zusätzlich mit Luftpolsterfolie abgeklebt. Die Tür zum Haus steht tagsüber offen, was einen Temperaturausgleich auch in umgekehrter Richtung bei starker Sonneneinstrahlung ergibt.

     

    Die Kerzenheizung ist also nur nachts gefordert, wenn die Tür zum Haus wg. Einbruchssicherung geschlossen sein muss.

     

    Des weiteren: Unter dem Dach sammelt sich keine Wärme. Die aufsteigende warme Luft kühlt sich am Dach automatisch ab und strömt seitlich des aufsteigenden Luftstroms nach unten, wo sie wieder erwärmt wird und wieder aufsteigt. Das ist die von mir genannte „natürliche“ Konvektion, die aber nicht funktioniert, wenn ein Lüfter eingesetzt wird, der die Luft davon abweichend bewegt.

     

    Wahrscheinlich würde eine Heizung nur mit am Boden aufgestellten Kerzen auch funktionieren, aber durch den Ton-Umbau entsteht eine gleichmäßigere, nicht so punktuelle Wärmeentwicklung.

     

    Die Pflanzen, die bei mir stehen sind Kaffeebäume, Fuchsien, Geranien, Strelitzie, Wachsblumen, Acerola, . . . also Gewächse, bei denen es ausreicht, wenn die Temperatur nicht unter 5°C sinkt. Und da reicht die Kerzenheizung.

     

    Gruß

    Irisfreundin

     

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